Der Rekordsieger hat wieder einmal zugeschlagen: Am Freitag, den 29. Dezember, hat Westfalenligist SC Neheim zum 14. Mal die Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft gewonnen. Die Rot-Weißen triumphierten im Endspiel gegen den Bezirksligisten SV Hüsten 09 mit 1:0 und entzauberten die bis dahin beste Turniermannschaft. Umjubelter Siegtorschütze für den SC war Johannes Thiemann.
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SC Neheim I | Zum Profil | ![]() |
Ausverkauft war die Endrunde der 45. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft. Die maximal zugelassene Zahl von 900 Zuschauern war kurz nach Turnierbeginn erreicht und verlieh der wohl renommiertesten Hallenstadtmeisterschaft im Hochsauerland einen würdevollen Rahmen. Einzig mit den Toren geizten die Mannschaften zu Beginn, denn die ersten beiden Partien des Finaltags endeten 0:0. Weder im Duell zwischen B-Ligist SV Arnsberg 09 und A-Ligist TuS Oeventrop noch im Aufeinandertreffen zwischen B-Ligist FC BW Gierskämpen und A-Ligist SG Herdringen/Müschede gab es einen Sieger.
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SV Hüsten 09 I | Zum Profil | ![]() |
So dauerte es bis zum dritten Spiel des Tages, in dem dann nicht nur die ersten Tore fielen, sondern es auch den ersten Sieger gab. Der SV Hüsten 09 setzte sich im prestigeträchtigen Duell gegen den SC Neheim mit 3:1 durch und knüpfte damit nahtlos an die Vorstellung aus der Vorrunde an. Und mit dem Auftakterfolg im Rücken dominierte der Bezirksligist in der Folge auch weiter und verzückte die Zuschauer mit sehenswertem Hallenfußball. Der SV Arnsberg 09 (4:0) und der TuS Oeventrop (6:0) stellten keine Hürde für die Mannschaft von Trainer Jan Hüttemann dar, die damit äußerst souverän ins Halbfinale marschiert war.
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SG Holzen/Eisborn I | Zum Profil | ![]() |
Dorthin folgte dem Ortsrivalen aus der Gruppe A der SC Neheim, der sich nach der Auftaktniederlage gegen Hüsten steigerte und beim 2:0 gegen den TuS Oeventrop die ersten Punkte des Tages sicherte. Im letzten Gruppenspiel hätte der SV Arnsberg 09 den Westfalenligisten zwar noch von Rang 2 verdrängen können, doch der Rekordsieger ließ nichts anbrennen und schickte den B-Ligisten mit einem standesgemäßen 6:0 auf die Heimreise.
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FC Neheim-Erlenbr. I | Zum Profil | ![]() |
Sehr eng und spannend verlief die Gruppe B, in der sich ein wahres Schneckenrennen um Platz 2 entwickelte. Einzig der FC Neheim-Erlenbruch hatte nach einem 2:2 gegen die SG Holzen/Eisborn den Schlüssel zum Siegen gefunden und errang mit einem 3:0 gegen den FC BW Gierskämpen und einem 1:0 gegen die SG Herdringen/Müschede den Gruppensieg. Dahinter aber schaffte es keine Mannschaft auch nur ein Gruppenspiel zu gewinnen, denn jede Partie endete unentschieden. Da die SG Holzen/Eisborn aber als einzige Mannschaft auch gegen Neheim-Erlenbruch gepunktet hatte, reichten dem Remis-König der Kreisliga A Arnsberg tatsächlich drei Unentschieden, um sich vor den ebenfalls sieglosen Teams aus Herdringen und Gierskämpen für das Halbfinale zu qualifizieren.
In der Gruppenphase der Endrunde setzte sich der SV Hüsten 09 mit 3:1 gegen den SC Neheim durch. Foto: Rico Schulte
Dort kam es dann zu Wiederholungen aus der Vorrunde, denn während der SV Hüsten 09 auf die SG Holzen/Eisborn traf, standen sich wenig später der FC Neheim-Erlenbruch und der SC Neheim zur Neuauflage des Vorjahresfinals gegenüber. Hüsten machte mit der Spielgemeinschaft kurzen Prozess, ging durch einen Treffer von Torwart Jannik Heppelmann nach drei Minuten in Führung und ließ dem A-Ligisten im weiteren Verlauf der zwölfminütigen Spielzeit nicht den Hauch einer Chance. Kevin Schneider (6.), Malsor Blakaj (8.) und Denis Rodrigues Gomes (11.) tüteten das 4:0 und damit den Sprung ins Endspiel ein.
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Johannes Thiemann | Zum Profil | ![]() |
Deutlich spannender hätten wohl viele der anwesenden Zuschauer das zweite Halbfinale erwartet, doch im Duell zwischen dem FC Neheim-Erlenbruch und dem SC Neheim sollte es tatsächlich einen noch klareren Sieger geben. Hatte der FC noch tags zuvor mit 1:0 über den Westfalenligisten triumphiert, schlug dieser nun eindrucksvoll zurück und fertigte den Titelverteidiger in seinem wohl besten Turnierspiel mit 5:0 ab. Johannes Thiemann brachte den Neheimer Erfolg in der vierten Minute auf den Weg, ehe der Vorjahressieger nach dem 2:0 von Alwin Weber (7.) vollkommen auseinanderbrach. Leon Barisch (8.), Gianluca Greco (9.) und Noah Tolle (11.) schraubten das Resultat auf 5:0 in die Höhe und schossen Neheim zum sechsten Mal in Folge ins Finale.
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Alwin Weber | Zum Profil | ![]() |
Zunächst stand aber das Spiel um den dritten Platz auf dem Programm, in dem sich die SG Holzen/Eisborn mit 4:3 gegen den FC Neheim-Erlenbruch durchsetzen konnte. Yigit Üstenci hatte Neheim-Erlenbruch in der vierten Minute zwar in Führung gebracht, doch Jonathan Reinehr (4. und 9.) und Henning Schulte-Bauerdick (5. und 12./FE) führten die SG mit jeweils einem Doppelpack zur besten Platzierung in der Geschichte der Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft. Dessen Gegner konnte durch Tore von Kenneth-Merlin Stieber (8.) und Albion Abazaj (12.) zwar noch gegenhalten, musste sich letztlich aber geschlagen geben und verlor zudem noch Torwart Albert Spahiu mit einer roten Karte.
Johannes Thiemann bejubelt den Siegtreffer im Endspiel gegen den SV Hüsten 09. Foto: Rico Schulte
Danach kam es dann aber endlich zum Endspiel um die 45. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft, in dem sich zum zweiten Mal an diesem Tag der SV Hüsten 09 und der SC Neheim gegenüber standen. Die Partie, in die die Hüstener aufgrund ihrer zuvor erbrachten Leistungen als Favorit gingen, wurde traditionell über zwei Mal acht Minuten ausgetragen. Nach einem torlosen ersten Durchgang war es dann schließlich Johannes Thiemann, der den SC Neheim kurz nach dem Seitenwechsel in Folge eines Eckballs von Riad Xhaka in Führung brachte (9.).
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Denis Rodrigues Gomes | Zum Profil | ![]() |
Die Hüstener, die bis dahin jedes Turnierspiel gewonnen hatten und im Finale erst ihr zweites Gegentor hinnehmen mussten, versuchten im Anschluss zwar alles, um das Ruder noch herumzureißen, mussten sich letztlich aber dem Dauerrivalen geschlagen geben und konnten sich nicht für ihren starken Auftritt belohnen. Der SC Neheim feierte hingegen seinen 14. Titel bei der Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft und baute seinen Vorsprung in der ewigen Siegertafel damit weiter aus.
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Jannik Heppelmann | Zum Profil | ![]() |
„Wir haben nicht den besten, dafür aber den erfolgreichsten Fußball bei diesem Turnier gespielt“, sagte SC-Coach Alex Bruchhage nach Turnierende, der sich außerdem darüber freuen konnte, dass sein Winterzugang Alwin Weber mit zehn Treffern bester Torschütze der 45. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft wurde. Zum besten Spieler des Turniers wurde Hüstens Denis Rodrigues Gomes gewählt, während dessen Teamkollege Jannik Heppelmann als bester Torwart des Turniers ausgezeichnet wurde.
-> Galerie: 45. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft – Endrunde













