Foto: Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Es war ein geschichtsträchtiges Jahr für den TuS Langenholthausen, das am Samstag, den 21. September, um ein Kapitel reicher sein wird. Im vom TuS-Vorsitzenden Charly Grote als Jahrhundertspiel deklarierten Duell mit RW Hünsborn bekommt der Landesligaaufsteiger die einmalige Gelegenheit, um Punkte in der VELTINS-Arena auf Schalke spielen zu dürfen. match-day.de sprach mit TuS-Neuzugang Janik Hülsmann unter anderem über seinen Wechsel, die Stimmung im Team und den Gegner.
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match-day.de: Sie sind im Sommer vom Bezirksligisten TuRa Freienohl zum Landesligaaufsteiger TuS Langenholthausen gewechselt. Welche Gründe hatte das? Und warum war Freienohl für Ihre ersten drei Jahre im Seniorenbereich der richtige Verein für Sie?
Janik Hülsmann: „Der Wechsel von TuRa Freienohl zum TuS Langenholthausen hatte einen einfachen Grund. Ich wollte nach drei Jahren in der Bezirksliga den nächsten Schritt machen, um mich sportlich weiter zu entwickeln und Landesligaerfahrung zu sammeln. Der TuS Langenholthausen war da die beste Option für mich, da ich die meisten Spieler und auch Trainer Uli Mayer schon aus dem Jugendbereich des SC Neheim kannte. TuRa Freienohl war für meine ersten drei Jahre im Seniorenbereich aber genau der richtige Verein, da ich mich von Anfang an gut integriert gefühlt habe und neben erfahrenen Spielern wie Steffen Müller, Marc Werner und auch Jannik Erlmann spielen konnte.“
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match-day.de: Der TuS Langenholthausen hat eine Rekordsaison in der „Bundesliga des Sauerlandes“ hingelegt und ist ohne Niederlage in die Landesliga aufgestiegen, wo man nach sechs Spieltagen von Platz zwei grüßt. Ist das Ende der Fahnenstange schon erreicht?
Janik Hülsmann: „Mit welcher Dominanz der TuS Langenholthausen durch die Bezirksliga marschiert ist, war schon beeindruckend. Ich denke, dass wir auch in der laufenden Saison einen guten Start hingelegt haben und mit zwölf Punkten aus sechs Spielen zufrieden sein können. In der Mannschaft steckt auf jeden Fall eine Menge Potential. Wir haben ein paar richtig gute Typen, die vorne weg gehen und die Mannschaft zusammenhalten. Neben den erfahrenen Spielern haben wir aber auch viele junge Spieler, die richtig Qualität mitbringen.“
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match-day.de: Ohne Frage bestreitet der TuS Langenholthausen am Samstag, den 21. September, gegen RW Hünsborn eines seiner größten Spiele der Vereinsgeschichte, wenn es in der VELTINS-Arena auf Schalke um Punkte geht. Wie ist die Stimmung im Team vor diesem Spiel?
Janik Hülsmann: „Vor so einem Spiel ist die Stimmung nicht nur im Team, sondern im ganzen Verein bestens, denn alle freuen sich riesig auf dieses Spiel. Der 1:0-Sieg bei Borussia Dröschede in der Vorwoche hat die Vorfreude natürlich noch einmal verstärkt, da wir so mit einer breiten Brust nach Gelsenkirchen fahren.“
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match-day.de: Trainer Uli Mayer hat die Qual, auch auf Schalke nur elf Spieler auflaufen lassen zu dürfen und nur vier Wechsel vornehmen zu können. Wie schwierig ist es aus Ihrer Sicht, die richtigen maximal 15 Spieler zu finden, die von sich sagen können, einmal in einem Ligaspiel auf dem Rasen in der VELTINS-Arena gestanden zu haben? Könnte jeder mit einer Nichtberücksichtigung umgehen?
Janik Hülsmann: „Das ist für den Trainer natürlich eine schwierige Situation. Auf der einen Seite will man natürlich die bestmögliche Elf auf den Platz schicken, um das Spiel für sich zu entscheiden. Auf der anderen Seite will man aber keinem Spieler, gerade den Schalkern in unserer Mannschaft, die Chance verwehren, einmal in einem Bundesliga-Stadion spielen zu dürfen. Mit einer Nichtberücksichtigung kann und muss jeder Spieler umgehen können, auch wenn diejenigen, die es trifft, besonders bei diesem Spiel enttäuscht sein werden.“
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match-day.de: Rein aus sportlicher Sicht geht es für Langenholthausen gegen den derzeitigen Tabellensiebten, der vor allem offensiv noch seine Schwierigkeiten hat und nach dem VfL Bad Berleburg den zweitschwächsten Angriff der Liga stellt. Was wird das für ein Spiel, worauf kommt es an und wie geht es Ihrer Meinung nach aus?
Janik Hülsmann: „Ich gehe davon aus, dass RW Hünsborn mindestens genauso motiviert sein wird wie wir es sind. Wir dürfen uns von den ganzen Besonderheiten an diesem Tag nicht verrückt machen lassen, sondern müssen genauso spielen wie in unseren anderen Heimspielen auch. Wenn wir genauso auftreten wie in den vergangenen beiden Ligaspielen gegen Drolshagen und Dröschede bin ich sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen werden und tippe auf ein 3:1-Erfolg für uns.“





