Foto: Jan Stratmann
Die SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel hat gleich am dritten Tag des Jahres 2026 Geschichte geschrieben und erstmals die Mescheder Hallenstadtmeisterschaft gewonnen. Bei der 35. Auflage erreichte der A-Ligist am Samstag, den 03. Januar, souverän das Endspiel und zwang dort den Bezirksligisten TuRa Freienohl mit 6:4 nach Neunmeterschießen in die Knie. Dritter wurde A-Ligist SSV Meschede, der im Spiel um Platz 3 seinen Ligakonkurrenten SG Berge/Calle/Wallen mit 5:1 vom Feld fegte.
![]() |
SG Eversberg/H./W. I | Zum Profil | ![]() |
Neun Mannschaften gingen in der Mescheder Dünnefeldhalle an den Start und wurden zunächst auf zwei Vorrundengruppen aufgeteilt. In der Gruppe A qualifizierten sich die SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel und die SG Berge/Calle/Wallen mit jeweils neun Punkten für das Halbfinale. Beide Spielgemeinschaften ließen den ausrichtenden FC Remblinghausen, Titelverteidiger Fatih Türkgücü Meschede und B-Ligist FC Gartenstadt Meschede hinter sich. Das direkte Duell beider Halbfinalisten gewann die SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel mit 2:1, die im Anschluss aber gegen Remblinghausen ihre einzige Turnierniederlage kassierte und so nicht verlustpunktfrei blieb.
![]() |
TuRa Freienohl I | Zum Profil | ![]() |
Die Gruppe B dominierte erwartungsgemäß TuRa Freienohl. Der Bezirksligist, der Anfang der Woche schon mit Platz 3 beim 28. ALS Champion Masters ordentlich aufgetrumpft hatte, startete mit einem 4:1-Erfolg gegen den SSV Meschede ins Turnier und machte mit einem 0:0 gegen die SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld und einem 5:0 gegen die SG Wennemen/Olpe/Berge/Calle/Wallen den Gruppensieg perfekt. Platz 2 holte sich der SSV Meschede, der durch ein abschließendes 3:1 die SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld noch aus dem Halbfinale verdrängte.
Die SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel feiert mit ihren Fans den Gewinn der Mescheder Hallenstadtmeisterschaft. Foto: Verein
Im ersten Halbfinale kam es damit zum Derby zwischen der SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel und dem SSV Meschede, in welchem die Spielgemeinschaft mit 4:2 die Oberhand behielt und damit wie schon im vergangenen Jahr den Einzug ins Endspiel schaffte. Dorthin folgte dem A-Ligisten dann wenig später der Bezirksligist TuRa Freienohl, der beim 3:0 gegen die SG Berge/Calle/Wallen gerecht wurde. Letztere musste sich anschließend im Spiel um Platz 3 dem SSV Meschede deutlich mit 1:5 geschlagen geben.
![]() |
Furkan Öz | Zum Profil | ![]() |
Das Endspiel bestritten schließlich die SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel und TuRa Freienohl und boten den 400 Zuschauern in der Dünnefeldstadion Spannung bis zur letzten Sekunde. In der regulären Spielzeit hatten beide Teams die Chance auf den Sieg, konnten sich aber trotz sechs Treffern nicht auf einen neuen Titelträger einigen. So ging es ins Neunmeterschießen, in dem dann SG-Keeper Furkan Öz zum Helden wurde, drei von vier TuRa-Versuchen parierte und dem A-Ligisten damit zum ersten Gewinn der Mescheder Hallenstadtmeisterschaft verhalf, die die Mannschaft mit ihren zahlreichen Anhängern im Anschluss gebührend feierte. Außerdem wurden die Eversberger Simon Falke und Baran Arslan beste Torschützen des Turniers.








