Foto: Jan Stratmann
Nachdem RW Erlinghausen schon im Rahmen des letzten Spieltages der Saison 2025|26 ein paar Spieler verabschiedet hat, steht nun fest, dass auch Pascal Raulf letztmals im Trikot des Landesligisten aufgelaufen ist. Der 35-jährige Stürmer zieht nach 13 Jahren an der Schulstraße aber noch keinen Schlussstrich unter seine Karriere, sondern geht in der kommenden Spielzeit nochmal in der Kreisliga A Hochsauerland auf Torejagd.
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„Alles hat irgendwann ein Ende“, sagt Erlinghausens Team-Manager Olcay Eryegin zum jetzt feststehenden Abschied von Pascal Raulf, der mehr als ein Jahrzehnt für RWE aufgelaufen ist. Im Sommer 2013 war der damals 22-Jährige vom frisch gebackenen Oberligameister SV Lippstadt 08 ins Hans-Watzke-Stadion gekommen, was bis heute sein letzter Vereinswechsel bleiben sollte. So prägte der Stürmer eine Ära der Rot-Weißen, mit denen er seitdem ununterbrochen in der Landesliga Staffel 2 spielte und als Torjäger der Liga das Fürchten lernte. Allein in den vergangenen zehn Jahren erzielte Pascal Raulf 177 Tore in 256 Landesligaspielen und stand dabei mehr als 20.000 Minuten auf dem Feld.
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Sp. | Tore | Rot | Min. | TPS |
| 268 | 184 | 0 | 21170 | 0,69 |
„Ich habe in den vergangenen Jahren viele Spieler nach Erlinghausen geholt, aber die Verpflichtung von Pascal Raulf war für mich eine besondere. Er war ein Ausnahmetalent in unserer Region und für mich der erste große Transfer in meiner Zeit als sportlich Verantwortlicher. Pascal Raulf war für RWE ein absoluter Glücksgriff, denn 13 Jahre lang haben sich Verein und Spieler gegenseitig befruchtet, was im Fußball eine enorm lange Zeit ist. Wir haben ihm viel zu verdanken und werden ihn in den kommenden Wochen definitiv noch gebührend verabschieden“, stellt Olcay Eryegin gegenüber match-day.de klar.
| Ist der TSV Bigge/Olsberg in der Saison 2026|27 ein Titelkandidat in der A-Liga HSK? | |
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Pascal Raulf, der sieben Mal mit Erlinghausen den HSK-Kreispokal gewann und in der Spielzeit 2017|18 nach 29 Toren in ebenso vielen Landesligaspielen zum HSK-Fußballer der Saison gewählt wurde, erklärt: „Nach 13 Jahren bei RW Erlinghausen habe ich mich dazu entschieden, zum Ende meiner aktiven Karriere noch einmal einen anderen Weg einzuschlagen. Die Zeit war sehr intensiv und von vielen Höhen und Tiefen geprägt. RWE ist für mich weit mehr als nur ein Verein. Wir haben viele schöne Momente miteinander verbracht und einige Erfolge gefeiert. Diese werden mir immer in Erinnerung bleiben. Für mich beginnt nun ein neues Kapitel. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber vor allem mit großer Dankbarkeit und vielen schönen Erinnerungen. RW Erlinghausen wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
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Beenden wird der Stürmer seine Karriere allerdings noch nicht, sondern in der kommenden Saison in der Kreisliga A Hochsauerland auf Torejagd gehen. Der 35-Jährige schließt sich seinen bisherigen Teamkollegen Anil Namik Ekinci und Philipp Hachmann an und wechselt ebenfalls zum TSV Bigge/
Im Sommer 2022 führte Pascal Raulf RW Erlinghausen als Kapitän zum Triumph im HSK-Kreispokal. Foto: Jan Stratmann
„Die Verpflichtung von Pascal Raulf freut uns natürlich enorm und zeigt, dass wir aktuell für gute Spieler ein interessantes Gesamtpaket bieten können. Wir haben in den vergangenen Jahren viel Arbeit in die Entwicklung unserer Mannschaft investiert und verfügen jetzt über eine junge Truppe mit großem Potential. Spieler wie Pascal Raulf können mit ihrer Erfahrung und Qualität dabei helfen, diesen Weg weiterzugehen. Wichtig ist uns dabei aber auch, dass wir unserer Linie treu bleiben. Das Gesicht des TSV sollen weiterhin unsere eigenen Jungs aus Bigge und Olsberg prägen“, erklärt Johannes Funke, Vorsitzender des TSV Bigge/
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Dass die Strunzertaler aufgrund der getätigten Transfers in der kommenden Saison zu den Kandidaten auf die Meisterschaft gezählt werden müssen, möchte der TSV-Verantwortliche allerdings so noch nicht bestätigen: „Natürlich freuen wir uns über die positive Wahrnehmung, die solche Verpflichtungen auslösen. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass es in der A-Liga viele starke Mannschaften gibt, die seit Jahren sehr gute Arbeit leisten. Unser Fokus liegt deshalb weiterhin darauf, die Mannschaft Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und in der Liga eine gute Rolle zu spielen.“








